Die beiden Stifter, Dr. Marie Luise Zarnitz und Dr. Claus Pelling, betrachteten es als ihre Hauptaufgabe, die von ihnen als schmerzlich empfundenen – oft auch im Gefolge von Kriegen entstandenen – Lücken in öffentlichen deutschen Sammlungen insbesondere auf den Gebieten der Maya-Artefakte, der byzantinischen Bleisiegel, der altägyptischen Artefakte und der islamischen Numismatik möglichst mit Spitzenstücken zu schließen, um sie dem gebildeten Publikum zugänglich zu machen.
Bereits vor Gründung der Stiftung haben Marie Luise Zarnitz und Claus Pelling umfangreiche Schenkungen gemacht, nämlich erstens von Maya-Artefakten an das Ethnologische Museum der Stiftung Preußischer Kulturbesitz Berlin sowie zweitens der Zarnitz’schen Sammlung von 100 byzantinischen Bleisiegeln an die Stiftung Niedersachsen. Die Stifter gaben den Anstoß zur Gründung der Forschungsstelle für Islamische Numismatik an der Universität Tübingen (FINT) und beteiligten sich daran, deren Münzsammlung auch nach der Übernahme der Sammlung Album weiter zu vergrößern und gezielt zu verbessern. Das Museum August Kestner in Hannover profitiert von Schenkungen aus Marie Luise Zarnitz’ und Claus Pellings Sammlung von Ägyptiaca.