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Die Forschungsstelle für islamische Numismatik der Universität Tübingen


Die Forschungsstelle für islamische Numismatik Tübingen (FINT) ist eine wissenschaftliche Einrichtung an der Abteilung für Orient- und Islamwissenschaft der Eberhard Karls Universität. Ihre Gründung erfolgte 1990, nachdem es zwei Jahre zuvor mit Hilfe der VolkswagenStiftung gelungen war, die damals umfangreichste Privatsammlung islamischer Münzen für die Universität Tübingen zu erwerben – woran Marie Luise Zarnitz und Claus Pelling bereits großen Anteil hatten. Seitdem ist der Bestand – auch dank dem fortgesetzten Engagement der beiden Stifter – auf heute rund 80.000 historische Münzen aus allen Teilen der islamischen Welt angewachsen, womit er zu den drei größten und bedeutendsten seiner Art weltweit gehört. Demensprechend zieht es regelmäßig internationale Forschungsgäste an die FINT, wo alljährlich auch die Oriental Numismatic Society tagt und diverse Forschungsprojekte laufen. In das Studienangebot der Abteilung werden vom Kustos jedes Semester numismatische Lehrveranstaltungen eingebracht und auf der Website der FINT bietet die Rubrik „Münze des Monats“ (zur Münze des Monats Februar 2021 Marie-Luise Zarnitz in memoriam) Einblicke in die Sammlung, welche – gefördert von der Pelling-Zarnitz-Stiftung – sukzessive in der renommierten Tafelheft-Reihe Sylloge Numorum Arabicorum Tübingen (SNAT) publiziert wird.

Weitere Informationen finden Sie unter:
FINT-Website: hier
SNAT-Reihe im Wasmuth-&-Zohlen-Verlag: hier